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19.11.2017 : 13:00 : +0100

Gemeindeleben

Ansprechpartner

Helmut und Waltraud Traub
Tel. 07541/81703

 

Hauskreis in Eriskirch

„Hauskreise sind Gewächshäuser des Glaubens und Probierstuben des Christseins, in denen das Vertrauen zu den Möglichkeiten Gottes vertieft wird.“

Dieses Zitat von Jürgen Plinke, der 14 Jahre die Hauskreisarbeit in Württemberg geleitet hat, entspricht auch unserem Verständnis, ist ein Leitgedanke der vielen Jahre, in denen wir zum Hauskreis zusammenkommen und einladen. Um Ihnen einen tieferen Eindruck von unserem Kreis zu übermitteln, möchten wir unsere Teilnehmer selbst zu Wort kommen lassen:

Was bedeutet Ihnen/Dir der Hauskreis?

Christa S.: Gemütliche, vertraute Atmosphäre und vertraute Personen im Gespräch über den Glauben, geben mir persönlich das Gefühl von Heimat.

Grete H.: Ich bin auf die Treffen immer sehr gespannt. Wir lesen zusammen den Predigttext für den kommenden Sonntag, den ich dann durch den Austausch viel besser verstehe.

Helmut T.: Der Hauskreis ist für mich eine lebendige Zellen der Gemeinde. Ich kann mich über die Bibeltexte mit den anderen austauschen und mich fragen, was will mir Gott sagen bzw. was kann ich daraus lernen. Ich werde korrigiert, getröstet und bekomme neue Hoffnung.

Elfriede S.: Geistliche Heimat: Durch den gemeinsamen Austausch über Gottes Wort bei Tee und Gebäck, die Lieder und Gebet werde ich immer wieder neu ermutigt, mein Vertrauen auf Gott zu setzen. Manche Bibelstellen werden mir erst durch das gemeinsame Betrachten klar. Die Gemeinschaft in unserem Hauskreis ist mir sehr wichtig. Ich kann offen und ehrlich über alles sprechen, auch über Zweifel und persönliche Nöte. Ich fühle mich angenommen und lerne auch viel von den anderen. Kurz gesagt: In Psalm 133,1 steht: „Siehe, wie fein und lieblich ist’s, wenn Brüder [und Schwester] einträchtig beieinander wohnen.“ Das ist ein treffendes Bild für unseren Hauskreis.

Habe ich einen Höhepunkt in Erinnerung? Hat mich ein Text besonders angesprochen?

Helmut T.: Die Erfahrung die ich mache, ist, dass ich immer mehr an das Wort der Bibel glauben kann und dadurch gestärkt werde.

Christa S.: Für mich sind die Abende IMMER besonders wichtig.

Grete H.: Ich habe verstanden, dass Gott seinen einzigen Sohn auch für meine Schuld hat sterben lassen. – Kürzlich war ich überrascht über die Entdeckung, dass das Himmelreich mit einem Weinberg in der Bibel verglichen wird.

Elfriede S.: Vor kurzem betrachteten wir den Predigttext aus Matthäus 20, 1 – 16a von den Arbeitern im Weinberg. Dabei wurde mir wieder neu wichtig, dass im Reich Gottes ganz andere Maßstäbe als in der Welt gelten und dass es letztlich nicht um Verdienst geht, sondern um die große, unverdiente Güte und Gnade Gottes. Erwähnen möchte ich noch, dass ich am darauf folgenden Sonntag immer gespannt bin, wie unser Pfarrer bzw. unsere Pfarrerin den Text auslegt.

Wir treffen uns in der Regel alle vierzehn Tage, Mittwochabend um 19.30 Uhr, in einem Privathaus.